Die Mohns: Vom Provinzbuchhändler zum Weltkonzern: Die Famili: Vom Provinzbuchhändler zum Weltkonzern: Die Familie hinter Bertelsmann von
Beschönigt • • • • • (bewertet mit 3 von 5 Punkten)
Der Untertitel "Die FAMILIE hinter Bertelsmann" verschwindet relativ schnell nach den ersten Seiten. So wird ein kurzer Rückblick auf das Haus Bertelsman geworfen als diese Theologische Schriften herausbrachten. Dann wird sehr schnell in die jetzt regierenden Dynastiker hineinberichtet. Das ganze ist sehr symphatisch geschrieben und die Mohns werden einem fast familienartig nahegebracht.Aber was war dazwischen? Wie ist Bertelsman von einem kleinen Schriftenverlag zu dem geworden was es heute ist? Tatsächlich nur der Verdienst der in diesem Buch so oppullent denkenden und aggierenden Familienmitglieder? Oder greift hier was Opa noch wusste und der Biograph nicht oder nicht schrieb, das Heinrich Mohn und seine Karierre erst begangen als er die Weinachtsbücher für die Hitlerjugend druckte, zu einem Vassallen Hitlers wurde, vorbildhaft seine Fabrik auf den Krieg vorberreitete und unzählige Werke der Nazipädagogik veröffentlichte dessen Bestreben es war zum Hauptverlag der Nsdap zu werden. Nach dem Krieg nahm man dem Volk das Geld mit sogenannten Bücherclubs weg die man zugekauft hatte deren Mitglieder die nach dem alles verzehrenden Krieg den umherziehenden Drückerkolonnen von Bertelsman nichts entgegenzusetzten hatten. Warum der Autor all dieses totschweigt bleibt rätselhaft und ist seltsam unverständlich, von dem her sicher ein Buch im Fahrwasser der Biographien wie sie auch kürzlich Herr Sachs herausbrachte ohne die eigentliche Herkunft seines Hauses bzw. seines Geldes aus dem Nazireich zu beleuchten hervorbrachte.
Eine Rezension von """""""""... >
vom 14. Dezember 2005